Die Europäische Plattform für Literatur
Vom 17. bis 19. September 2010 finden zum zweiten Mal auf Schloss Hainfeld die "Europäischen Literaturtage" statt.

Walter Grond, Initiator und Direktor des europäischen Literaturportals Readme.cc, zeigte sich gemeinsam mit den Vertretern der Europäischen Union sehr zufrieden über die Resonanz der ersten „Europäischen Literaturtage 09.“ „Die durchweg positiven Gespräche während und nach den „Europäischen Literaturtagen“ sowie die breite Berichterstattung in den Medien im In- und Ausland haben uns ermuntert, trotz der wirtschaftlich angespannten Situation, die Europäischen Literaturtage fortzuführen. Wo gelingt es schon, namhafte Autoren, Wissenschaftler, Journalisten und Kulturverantwortliche aus ganz Europa zu einem länderübergreifenden literarischen Austausch abseits des kommerziellen Kulturbetriebs zu versammeln und mit ihnen gemeinsam über aktuelle Fragen des Literaturbetriebs zu diskutieren.“
Vom 9. bis 12. Oktober 2009 wurde Schloss Hainfeld im südlichen Österreich zum Zentrum der europäischen Literatur
„Den Europäischen Literaturtagen ist es gelungen, Vertreter der Literaturbranche und Beamte des Literaturbetriebs zu einem konstruktiven Gespräch anzuregen. Sowohl die Diskussionen als auch die Lesungen waren getragen von einem hohen Maß an Authentizität und ermöglichten, unter anderem Dank der verschiedenen Nationalitäten, die Literatur aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen zulernen.“ (Harald Hartung, Verteter der Europäischen Kommission)
Als Auftakt zur Frankfurter Buchmesse trafen sich am vergangenen Wochenende in Schloss Hainfeld / Österreich Vertreter aus verschiedenen Bereichen des Literaturbetriebs und diskutierten gemeinsam mit internationalen Autoren über zentrale Fragen. Eröffnet wurden die Tage von Harald Hartung, Bereichsleiter „Politik der Sprachenvielfalt“ und Walter Grond, Direktor von Readme.cc.
Über die Vorträge von Mathias Enard „Europa – so schön wie eine Waffe“ und Jürgen Ritte „Gibt es eine Europäische Literatur?“ wurde ebenso angeregt diskutiert wie über das gerade aktuelle Thema „eBook“, das Rüdiger Wischenbart in seinem Vortrag „Wird das Internet 2020 das Buch ersetzen“ aufgriff. Die Vorträge können unter http://hainfeld.readme.cc abgerufen werden.
Die Sprachenvielfalt Europas wurde durch die Lesungen im Schlosssaal beeindruckend demonstriert: Im 20-Minuten-Takt lasen Autoren aus Italien, Deutschland, England, Österreich, Slowenien, Ungarn, Frankreich, Tschechien und Dänemark. Krönender Abschluss waren Konzerte in der Schlosskathedrale von Richard Dorfmeister und Rupert Huber sowie Claus-Beck-Nielsen Memorial.
Direktlinks
Vortrag von Mathias Enard: Europa so schön wie eine Waffe (PDF-Format)
Vortrag von Jürgen Ritte: Gibt es eine europäische Literatur (PDF-Format)
Medienecho
Die Presse, Mo, 12.10.2009: Beitrag von Harald Klauhs
Radio Bremen, Mo, 12.10.2009: Beitrag von Silke Behl
Ö1 Inforadio, Mi, 14.10.2009: Beitrag von Kristina Pfoser
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2009: Beitrag von Kristina Maidt-Zinke
L'Unità, Sa, 10.10.2009: l'articolo di Laura Lucchini
Medienecho 1: Zusammenfassung
Medienecho 2: Pressespiegel











